Techniker Krankenkasse
TK spezial

Nordrhein-Westfalen

Nr.4 | 22.01.2024

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Sehr geehrte Damen und Herren,

die alternde Gesellschaft stellt unser Gesundheitssystem zunehmend auf die Probe: Die ungleiche Verteilung ärztlicher Praxen, nicht nur im ländlichen Raum, und der Fachkräftemangel in der Pflege sind dabei zwei der größten Herausforderungen.

Welche gemeinsame Antwort eine medizinische Praxis im Sauerland, ein Krankenhaus in Berlin und ein Softwarehersteller darauf haben und was Kliniken tun, um Personal zu gewinnen und zu halten, erfahren Sie in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre Folgen Sie uns auch auf unserem X-Kanal und auf LinkedIn.

Barbara Steffens
Leiterin der TK-Landesvertretung

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Projekt B(e) NAMSE will Versorgung für Kinder mit seltenen Erkrankungen verbessern

 

 

Kinder und Jugendliche mit seltenen Erkrankungen besser zu versorgen ist das Ziel des Projektes "B(e) NAMSE". Dazu sollen etwa der Einsatz von Telemedizin und eine bessere Überleitung (Transition) der Betroffenen von Kinder- und Jugendärzten in die Erwachsenenmedizin beitragen.

Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Boris Zernikow, Chefarzt an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln und Inhaber des Lehrstuhls für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an der Universität Witten/Herdecke sowie Prof. Dr. Corinna Grasemann vom Centrum für Seltene Erkrankungen Ruhr an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am Katholischen Klinikum Bochum.

Zu den Kooperationspartnern zählt auch die Techniker Krankenkasse (TK). "Bei den betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern bestimmt die Erkrankung häufig den Alltag. Mit dem Projekt '(Be) NAMSE' wollen wir sie beim Umgang mit der Krankheit entlasten", sagt Barbara Steffens, Leiterin der TK-Landesvertretung Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt wird über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren mit rund 8,8 Millionen Euro vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert.

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Studie: Fachkräftemangel in der Pflege größte Herausforderung für Krankenhäuser

 

 

In Deutschland können 94 Prozent der Kliniken einer aktuellen Studie zufolge offene Stellen auf den Allgemeinstationen nicht besetzen. Auf drei Vierteln der Intensivstationen seien Stellen in der Intensivpflege vakant und in zwei Dritteln der Krankenhäuser mit Pädiatrie könnten Stellen nicht besetzt werden.

Damit bleibe der Fachkräftemangel in der Pflege die größte Herausforderung in der stationären Krankenhausversorgung, stellt eine Studie des Deutschen Krankenhausinstituts in Düsseldorf und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO fest.

In den letzten Jahren habe sich die Stellensituation verschlechtert. Wesentliche Gründe dafür seien vor allem fehlende geeignete Bewerber, die allgemeine Erschöpfung des Pflegepersonals durch Überlastung, die weitere Zunahme der Teilzeitarbeit sowie der Renteneintritt von Pflegenden.

Für die nahe Zukunft erwarten 75 Prozent der Häuser eine Verschlechterung der Stellensituation in der Intensivpflege. Von einer Verschlechterung der Stellensituation in der Pflege auf den Allgemeinstationen würden 86 Prozent ausgehen.

Gegensteuern wollen die Kliniken durch einen Ausbau der Ausbildungskapazitäten, Übernahmegarantien, Anwerbung von Pflegefachpersonal aus dem Ausland und eine vermehrte Einstellung von Altenpflegekräften.

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Arztpraxis im Sauerland erprobt neuen medizinischen Beruf - Pilotprojekt erhält Medizinpreis

 

 

Die Arztpraxis Spieren & Kollegen in Wenden erprobt gemeinsam mit Bundeswehrkrankenhaus Berlin und dem Berliner Praxissoftwarehersteller Samedi den Beruf des "Digitalen Hausärztlichen Versorgungsassistenten", kurz DIHVA.

Dafür erhielt das Pilotprojekt auf der Medica 2023 den "German Medical Award". Wie das Modell in der Praxis funktioniert, zeigt der WDR in einem Beitrag für die Lokalzeit.

Als mobile Außenstelle einer Hausarztpraxis kann der DIHVA mit der Hardware, die in einem speziellen Rucksack mitgeführt wird, mehr als 50 diagnostische Werte am Patientinnen und Patienten erheben und in einer zentralen Plattform durch ärztliches Personal auswerten lassen. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt durch die Universität Siegen.

Der Beruf des DIHVA soll langfristig durch digital und KI-gestützte Diagnostik-Verfahren helfen, eine flächendeckende Gesundheitsversorgung zu sichern. Auf Basis der Pilotstudie soll ein zertifizierter Ausbildungslehrgang zum DIHVA entwickelt werden.

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Gesundheitsausschuss: Expertinnen und Expertenanhörung zu HPV-Impfungen an Schulen

 

 

Der Schutz vor sogenannten Humanen Papillomaviren (HPV) stand im Mittelpunkt einer Sachverständigenanhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Anlass war ein Antrag der FDP-Fraktion, freiwillige Impfungen in Schulen einzuführen.

Die eingeladenen Expertinnen und Expertinnen hätten darin überein gestimmt, dass die HPV-Impfquoten zu niedrig seien.

Während die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe sowie der Kreis Steinfurt Impfungen in Schulen skeptisch gegenüberstehen und diese eher in Arztpraxen sehen, würden das Deutsche Krebsforschungszentrum und der Berufsverband der Frauenärzte ein organisiertes, schulbasiertes Impfprogramm befürworten, teilte der NRW-Landtag mit.

Regionale Initiativen hätten eindrucksvoll die Effektivität von Schulimpfprogrammen gezeigt, erklärte die Stiftung "preventa" aus Mannheim in ihrer Stellungnahme zu der Anhörung.

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Studie: Materialistisch eingestellte Menschen anfälliger für suchtartige Nutzung sozialer Medien

 

 

Materialistisch eingestellte Menschen sind besonders gefährdet, bei der Nutzung sozialer Medien ein passives und suchtartiges Nutzungsverhalten zu entwickeln. Sie neigten dazu, sich mit anderen zu vergleichen und das gelinge besonders leicht in sozialen Netzwerken. Das ständige Vergleichen führe zu Stress und damit zu einer niedrigen Lebenszufriedenheit.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Bochumer Forschenden, für die 1.230 Personen befragt wurden, die mindestens einmal pro Woche eine Social-Media-Plattform nutzten.

Studienleiter Dr. Phillip Ozimek von der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum rät Menschen, die häufig in sozialen Netzwerken unterwegs sind, sich die Nutzungsdauer sozialer Medien bewusst zu machen und sie zu reduzieren. Ein Totalverzicht sei aber nicht ratsam. Danach steige das Risiko einer Überkompensation.

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Alexianer GmbH übernimmt mehrere Einrichtungen der Kplus-Gruppe

 

 

Die Alexianer Gesellschaft in Münster übernimmt zum 1. Februar mehrere Einrichtungen der insolventen Kplus Gruppe und ihrer Tochtergesellschaften. Das Bundeskartellamt und das Bistum Münster haben der Übernahme bereits zugestimmt, teilt die Alexianer GmbH mit.

Übernommen haben die Alexianer nach eigenen Angaben unter anderem das St. Remigius Krankenhaus in Leverkusen-‚ÄčOpladen, das dortige Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) sowie Senioreneinrichtungen in Düsseldorf, Solingen, Leverkusen und Monheim. An der Pflegeschule, dem Katholischen Bildungszentrum Haan, erwerben sie 30 Prozent der Anteile.

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Termine

 

Dienstag, 23. Januar 2024, 14:00-16:00 Uhr, Online: Mehrwert von mHealth für Menschen mit Demenz

 

 

Vorgestellt werden die Ergebnisse des Projektes "mHealth-AD -Entwicklung eines Schulungsprogramms zur Verbesserung der Anwendung mobiler Gesundheitstechnologien von Personen mit milder Demenz. Onlineveranstaltung des Instituts Arbeit und Technik Gelsenkirchen und der Schön Klinik Bad-Aibling Harthausen. Anmeldung online.

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Donnerstag, 25. Januar 2024, 14-18 Uhr, Bochum & Online: Studieninfotag d. Hochschule f. Gesundheit

 

 

Einblick in die Inhalte des Studiums der Bachelor- und Master-Studiengänge an der Hochschule für Gesundheit und Klärung offener Fragen. Programm als PDF zum Download. Hochschule für Gesundheit, Gesundheitscampus 6-8, 44801 Bochum.

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Save the Date: Freitag, 2. Februar 2024, 14:00-17:00 Uhr, Düsseldorf: HealthLab NRW

 

 

Workshop Series Part II - Vergütungswege für Digital Health Anwendungen: Die Perspektive der Krankenkassen, Referenten: Lars Boermann, Innovationsscout Techniker Krankenkasse, Heiner Vogelsang, NRW Landesvertretung Techniker Krankenkasse, Denis Jungbluth, Leiter Competence Center Digitalisierung, Barmenia Versicherungen. HealthLab NRW, Kirchfeldstrasse 13, 40217 Düsseldorf. Anmeldung über die Veranstaltungsseite.

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